Herzinsuffizienz & Volumenüberlastung

Insuffizienz des Herzens

Herzinsuffizienz ist eine fortschreitende Krankheit, die dazu führt, dass das Herz nicht genügend Blut und damit Sauerstoff für die Versorgung anderer Organe im Körper pumpen kann. Die American Heart Association schätzt, dass 6,5 Millionen Erwachsene in den USA im Alter von 20 Jahren und Älter von Herzinsuffizienz betroffen sind, und dass diese Zahl bis 2030 voraussichtlich auf 8,0 Millionen Erwachsene ansteigen wird. Quelle

Durch Herzinsuffizienz kann die normale Funktion der Nieren gestört werden, wodurch ihre Fähigkeit, Natrium aus dem Körper auszuscheiden, geschwächt wird. Es werden Mechanismen ausgelöst, die dazu führen, dass der Körper Wasser speichert und es zu einer Volumenüberlastung kommt. Patienten mit Herzinsuffizienz leiden häufig an Atemnot, Müdigkeit, Bewegungsschwierigkeiten und Schwellungen der Beine. Der Anstieg des Flüssigkeitsvolumens erhöht den Druck auf das geschwächte Herz, dadurch wird das Problem weiter verschärft.

Volumenüberlastung

Hintergrund
Volumenüberlastung ist ein erhebliches klinisches Problem und die häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte von Patienten mit Herzinsuffizienz. In den USA werden jährlich rund 1 Millionen Menschen aufgrund von Herzinsuffizienz in Krankenhäuser eingewiesen. 90 % dieser Einweisungen erfolgen aufgrund der Symptome einer Volumenüberlastung. Quelle
1 von 4 Patienten werden innerhalb von 30 Tagen- und 1 von 2 Patienten innerhalb von 6 Monaten nach der Entlassung wieder eingewiesen. Quelle
Die Kosten für Herzinsuffizienz-bedingte Krankenhausaufenthalte in den USA liegen bei schätzungsweise $ 13 Mrd. pro Jahr. Quelle

Volumenüberlastung wird derzeit durch die Gabe von Diuretika behandelt, was bei Patienten häufig zu Nierenversagen führt. Schätzungsweise 40 % der Patienten mit Herzinsuffizienz sind resistent bzw. intolerant gegenüber Diuretika. Quelle
Sobald Patienten resistent oder intolerant gegenüber Diuretika werden, oder sie anfangen an Nierenversagen zu leiden, sind die klinische Alternativen begrenzt und es gibt erhebliche Einschränkungen.

Eine konstante Natriumkonzentration im Körper aufrecht zu erhalten ist eine wichtige physiologische Voraussetzung für die Gesundheit des Patienten. Eine zu hohe Konzentration wird zu Hypernatriämie führen; eine zu niedrige Konzentration zu Hyponatriämie.

Die Reaktion des Körpers auf Herzinsuffizienz verursacht einen Anstieg in der Natriumkonzentration

Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, speichert der Körper Wasser, was zu einer Volumenüberlastung und einer erhöhten Belastung für das Herz führt

Herausforderungen der Diuretikatherapie
Die zentrale Herausforderung bei der Bewältigung von Volumenüberlastung besteht darin, das das Entfernen von Wasser aus dem Körper, ohne dabei die entsprechende Menge Natrium zu beseitigen, nur eine temporäre Verringerung des Flüssigkeitsvolumens darstellt.

Traditionelle Diuretika-Ansätze wirken dahingehend, dass sie in erster Linie hypotonen Urin entfernen, wobei die daraus resultierende Reduzierung des Natriums niedrig ist. Das führt dazu, dass der Natriumgehalt im Körper ansteigt, und der Körper dies ausgleicht, indem er entweder durch Essen oder Trinken Flüssigkeit aufnimmt, oder durch weniger Wasserlassen den Flüssigkeitsverlust senkt. In den meisten Fällen behält der Körper seine Natrium-Reserven, da er Natrium als knappe Ressource betrachtet.

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